4) Geburtstagsessen

Dresden_35Wir laufen noch ein wenig durch Dresden, schauen hier und schauen da.

Marion erspäht ein Werbeschild auf dem sächsische Eierschecken angeboten werden. Was sagt uns das? Richtig, Kuchen essen. Allerdings wird es ein Reinfall, die Dinger schmecken nicht so, wie Marion sie in Erinnerung hatte.

Am späten Nachmittag steuern wir langsam wieder unsere Straßenbahnhaltestelle an, denn wir müssen uns für das Geburtstagsessen fertig machen.

Im Hotel schmeißen wir uns in die Gala- Garderobe (na ja, Krawatte lasse ich mal weg).

Die Fahrt zum „Luckner" gestaltet sich länger als gedacht. Das Restaurant ist nur schwach besetzt. Ein etwas eigenartiger Kellner fragt, ob wir reserviert hätten. Ich bejahe und nenne laut meinen Namen, denn immerhin hat man uns ja eine Überraschung versprochen. Der Kellner führt uns zu einem kleinen runden Tisch – mh, keine Deko!?

Etwas perplex setzen wir uns. Der Kellner scheint zu meinen, wir wären aus Sonstwo, denn er bietet uns an, uns zu sagen, welchen Wein wir zum Essen nehmen sollten.

Da nehme ich doch erst einmal ein Bier *ggg

Der Tisch ist perfekt ausgewählt, er wackelt erheblich. Ist das die angekündigte Überraschung? Ich werde langsam unruhig und winke eine Kellnerin heran und bitte darum, das Wackeln abzustellen. Unglaublicherweise kniet sich die Lady mit einem Pappendeckel auf die Erde und versucht den Deckel unter den Tisch zu platzieren. Das Wackeln wird schlimmer und bei mir steigt die Pulszahl.

„ Wie wäre es mit einem anderen Tisch?", versuche ich die Situation zu retten ohne sauer zu werden, denn immerhin sind ja genügend Tische frei.

Den bekommen wir dann. Die Überraschung haben wir mittlerweile abgeschrieben. Wir bestellen edle Sachen. Filet und son Zeug. Wie erwartet, schaden die Portionen unserer Diät in keiner Weise, dafür unserem Geldbeutel umso mehr. Aber das wollten wir uns ja heute gönnen. Die Überraschung bleibt außen vor und enttäuscht treten wir die Rückfahrt zum Hotel an.


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